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12. September 2010

6. Dreschfest in Geltendorf am Liebich-Hof in der Riedgasse

Es ist wieder soweit: nach drei Jahren Pause veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Geltendorfam Sonntag, 12. September, ab 10 Uhr ihr sechstes Dreschfest. Bereits am Freitag begann die Gaudi mit einem „bayerischen Abend“, an dem die Ortsvereine sich einen amüsanten Dreikampf liefern.
Die Vorführungen mit historischen Geräten zeigten den Zuschauern sehr anschaulich, wie mühsam früher das scheinbar so romantische Leben auf dem Bauernhof gewesen sein muss: Drischeldreschen, Stiftendreschen und schließlich der Beginn der Maschinisierung, das Dreschen mit der Dampfmaschine. Rund um die Arbeit mit dem Getreide waren auch diverse historische Handwerke zu sehen. Schmied, Wagner, Klöppler, Zimmerer und Imker zeigten praktische Beispiele ihrer Fertigkeiten. Außerdem wurden Seile aus Seegras gedreht und von Modellbauern landwirtschaftliche Funktionsmodelle vorgeführt. Großes Interesse zog auch die Ausstellung von Oldtimer-Traktoren auf sich.

Spannung bot der Wettstreit zwischen Mensch und Maschine, bei dem ermittelt werden sollte, wer beim Abmähen eines Feldes schneller ist: eine Gruppe kräftiger Männer mit Sense oder ein moderner John-Deere-Traktor mit Mähwerk. Der Vergleichskampf ging unentschieden aus, nachdem er vor drei Jahren von den „Sensenmännern“ mit zehn Sekunden Vorsprung gewonnen wurde.

Für Kinder gab es einen Streichelzoo und eine Strohhüpfburg, dazu Kutschfahrten, Ponyreiten und Kinderschminken. Zum Mittagessen waren Ochsenbraten und altbayerische Spezialitäten angeboten. Für die musikalische Umrahmung sorgten das Blasorchester Geltendorf und die Blaskapelle Türkenfeld.